31. August 2013

Autumn Shoes

Ich habe bei Zukkermaedchen in diesem Post ein Paar wundervolle Stiefeletten von Mango entdeckt. Ach, ich war so verliebt. Aber ich habe schon so, so viele Stiefeletten mit Absatz und das einzige Paar Schuhe, das ich mir diesen Herbst gönnen wollte, war etwas wie flache schwarze Chelsea Boots - aber weniger klobig  | klotzig | groß - sucht euch das richtige Wort aus - denn ich habe ziemlich kleine Füße und kann eine 36 nur tragen, wenn sie klein ausfällt und mit dicken Socken drin.

Glücklicherweise bin ich dann doch mal auf Mango.com gegangen und fand den Schuh in ähnlicher Ausführung noch einmal ohne Absatz. Juhu! Der Versand ging super schnell, nach zwei Tagen hielt ich sie schon in den Händen.




Die 70 Euro finde ich für die Qualität des Leders sehr angemessen, diese Schnüre am Reißverschluss fand ich allerdings so störend, dass ich sie abgeschnitten habe. Jetzt gefallen sie mir eindeutig viel besser. Sie sind super bequem, fallen einigermaßen klein aus, mit dicken Socken sitzen sie wie angegossen - obwohl ich mir erstmal eine schöne Blase gelaufen habe, aber das passiert mir im Moment einfach bei jedem Paar neuer Schuhe - sie passen zu so ziemlich jedem Outfit ... und der Herbst darf sich von nun an gerne bei uns einschleichen - ich bin gewappnet.

Freut ihr euch schon auf den Herbst? Braucht ihr auch neue Schuhe? Habt ihr euch vielleicht schon welche gekauft? Sagt, sagt!

30. August 2013

Photo A Day | Fat Mum Slim | September

Ganz am Anfang, letztes Jahr im Frühling, habe ich schon einmal versucht, die Photo A Day Challenge von Chantelle auf Fat Mum Slim mitzumachen. Damals habe ich nach ein paar Tagen aufgegeben. Diesmal dachte ich mir, wow, die Liste für September klingt super, versuche ich es doch einfach noch einmal!

Chantelle hat gerade ein Baby bekommen und ich lese ihren Blog seit ein paar Monaten wieder sehr viel regelmäßiger - ich finde sie sehr inspirierend, vielleicht kennt der ein oder andere sie ja oder stolpert mal eben schnell auf ihr Profil!

Was ist die Photo A Day Challenge?

Bei Fat Mum Slim gibt es zum Ende jeden Monats eine Liste voller Fototitel für den Folgemonat. Das heißt, gerade wurde die Liste für September veröffentlicht. Jeder Tag hat einen Titel, und für den Tag hat man dann die Aufgabe, via Instagram oder Facebook (oder wo auch immer) ein Foto zu dem Titel zu posten und das Ganze via #fmsphotoaday zu teilen. Man kann sich die Fotos aller anderen Teilnehmer anschauen und ich finde das eine wirklich schöne Idee, um den ganzen Tag über die Augen offen zu halten und nach etwas zu suchen, was zum Titel passt.

Für diesen Blog hier heißt das lediglich, dass ich Ende des Monats einen Post mit allen 30 Instagram Bildern veröffentlichen werde. Ich freue mich schon auf das Ergebnis und bin gespannt, ob wirklich 30 Bilder zusammen kommen - vielleicht hat der ein oder andere ja Lust, auch mitzumachen!


28. August 2013

My Most Embarrassing Moment

Ich bin ein wenig inspiriert im Moment und habe täglich Zeit und Lust, zu schreiben ... dabei fallen mir die seltsamsten Geschichten ein, die ich ganz plötzlich unbedingt festhalten und mit euch teilen möchte.

So zum Beispiel den peinlichsten Moment meines Lebens. 

Mir passieren sehr oft peinliche Dinge, ich schäme mich für kleine Stolperer auf dem Nachhauseweg und für eine nicht ganz fließende Begrüßung, bei der man nicht weiß, ob man jemandem die Hand geben oder ihn umarmen soll ...

aber dieses eine Erlebnis bleibt mir bis heute so richtig, richtig unangenehm.

Ich war sieben Jahre alt. Die Jüngste in der dritten Klasse. In meiner Schultasche befand sich eine Brotdose, die ich schon seit Tagen mit mir herumschleppte. Als Kind habe ich nie besonders viel gegessen, und mein Pausenbrot war mir oft zu langweilig. In diesem Fall waren es zwei Scheiben Knäckebrot mit Butter und Blümchensalami dazwischen. Eigentlich mochte ich das sehr, doch dieses Exemplar hatte ich irgendwie vergessen und war inzwischen einfach schon zu alt.

In der kleinen Pause saß ich da und überlegte ... Ich überlegte hin und her, ob ich die Brotdose gleich ganz wegwerfen sollte, oder das Brot wegwerfen und die Brotdose mit heim bringen, damit Mama denkt, ich hätte es gegessen. Ich entschied mich für Letzteres und feuerte das Brot in den Mülleimer in unserem Klassenraum.


Eine Stunde später, nach der großen Pause, als wir langsam ruhiger wurden, stand auf einmal unsere Klassenlehrerin vor der Tafel - und hielt mein Brot in der Hand. Sie sah stinkesauer aus und hielt uns einen eeewig langen Vortrag darüber, warum man Essen nicht wegschmeißt. Sie fragte, wer das gewesen sei, ich traute mich nicht, etwas zu sagen. Erst, als sie der ganzen Klasse eine Strafarbeit gegeben hatte (Eine Seite zum Thema "Warum man Essen nicht wegwirft"), meldete ich mich und gab zu, dass es mein Pausenbrot gewesen war. Zu meiner Verteidigung hatte ich nur zu sagen, dass es schon mehrere Tage lang in meinem Ranzen vor sich hin gegammelt hatte. Sie lobte, dass ich es zugegeben hatte - die Strafarbeit musste trotzdem nicht nur ich, sondern die ganze Klasse machen. Mist.

Zu Hause half mir meine Mutter vorm Turnunterricht mit den Hausaufgaben. Ich erzählte, dass meine Freundin XX ein Brot weggeworfen hatte und die ganze Klasse deshalb die Strafarbeit machen musste. Sie fand das sehr lustig und half mir dabei, meinen Aufsatz zu schreiben.

Dann ging es auf zur Turnhalle - ich hatte nicht ganz bedacht, dass meine Mutter dort andere Mütter von Klassenkameradinnen treffen würde. Lachend begann meine Mutter, zu erzählen ... überrascht sah eine andere Mutter sie an. Ich stand daneben. "Aber ich dachte, die Maria hätte das Brot weggeworfen!" Meine Mutter warf mir einen verdutzten Blick zu. Dann zog sie grinsend die Schultern hoch und sagte "Das hätte ich mir eigentlich gleich denken können!"

Mir war nicht nur unglaublich peinlich, dass meine ganze Klasse wegen mir einen Aufsatz schreiben musste und dass meine Mutter rausgefunden hatte, dass ich diejenige war, die das Pausenbrot weggeworfen hatte. Das peinlichste an der Geschichte ist mir bis heute, dass meine Mutter nicht wütend reagiert hat - sodass die andere Mutter genau sehen konnte, dass ich so etwas wohl öfter tat und dann zu Hause nicht die ganze Wahrheit erzählte. Wenn ich daran denke, wie ich im Klassenraum saß und dachte "Mist. Mist. Mist." Und wie ich mittags im Schnellverfahren meiner Mutter diese doofe Lüge aufgetischt hatte - und wie ich daneben gestanden hatte, als sie aufgeflogen war ... da bekomme ich heute noch ein flaues Gefühl im Magen. Dabei finden meine Eltern die Geschichte bis heute einfach amüsant, und ich habe auch nie Ärger dafür bekommen. Um ehrlich zu sein, war es vermutlich das Schlimmste, das ich in der Schule je verbrochen habe. 

Trotzdem - es ist mir bis heute peinlicher als jeder Sturz vom Pferd, jedes umgekippte Glas im Restaurant und jede alkoholisierte Unterhaltung.

Habt ihr auch eine solche peinliche Geschichte, an die ihr heute noch mit Grauen zurückdenkt? Ich würde sie zu gerne erfahren, in den Kommentaren oder vielleicht sogar in einem ausführlichen eigenen Blogpost!

25. August 2013

Fitness | Meine ersten Wochen bei Fitness First

Die Sache mit dem Sport ...

Meine Lieben, ich habe schon lange nicht mehr vom Sport geschrieben! Nachdem ich in England am Internat ja schön kostenlos die Möglichkeit hatte, so viel ich wollte ins Fitnessstudio zu gehen, habe ich mich relativ bald nach meiner Ankunft in Deutschland dazu entschieden, mich bei Fitness First anzumelden. Wieso und warum ausgerechnet dort, darüber dachte ich mir, schreib ich heute mal bisschen was.



Vor Fitness First ...

Über meine Vergangenheit als Kunstturnerin habe ich bereits gebloggt - aber zwischen 2010 und 2011 war ich sportlich eher faul. Wenn man mal Hochleistungssport gemacht hat, fühlt man sich ohne sportliche Aktivität leider gar nicht sehr wohl ...

Im Frühling 2012 habe ich angefangen, regelmäßig morgens joggen zu gehen (drei bis viermal die Woche) ... mein Exfreund war ein Fitnessfanatiker und als ich dann in England war, hatte ich auf einmal das Gefühl, ich müsse viel trainieren, um ihm trotz der Entfernung zu gefallen (ja ich weiß, dummer Schwachsinn. Hat auch nicht geklappt.)
Ich habe in England vier bis fünfmal die Woche in einem relativ kleinen Schulfitnessstudio trainiert, mit tollen Betreuern und Trainern und mit einer Freundin, mit der man sich gegenseitig anspornen und triezen konnte, wenn einer mal keine Lust hatte. 

Die Beziehung ging in die Brüche, aber der Sport hat trotzdem noch Spaß gemacht. Ich habe schnell festgestellt, dass es ein schöner Gegensatz zum Arbeitsalltag ist, eine Gelegenheit, seine Lieblingsmusik ganz laut zu hören, eine Gelegenheit, mal seine Gedanken einfach schweifen zu lassen und der Social Network Welt für ein paar Stunden Adieu zu sagen.

Es geht mir beim Training hauptsächlich darum, dass ich gerne einen definierteren Körper haben würde und mich selbst ein bisschen gesünder fühlen möchte. Zur Bahn rennen und danach nicht außer Atem sein müssen. Im Winter an der Uni Treppen hochlaufen ohne schweißgebadet im Seminarraum anzukommen. Ich möchte auf keinen Fall abnehmen - im Gegenteil, ich möchte viel lieber ein paar Muskeln aufbauen. Das hat von Januar bis Juli auch wunderbar geklappt.

Aus England zurück habe ich erst einmal versucht, mich mit Joggen fit zu halten. Doch die Hitzewelle war unerträglich und es war morgens um acht Uhr schon zu heiß um die schönen Strecken hier in Mainz zu laufen. Der Hochschulsport war zur Prüfungsphase völlig überfüllt, ins Kunstturnen kamen da an manchen Tagen bis zu 70 Sportstudenten, die auf Turnnachhilfe hofften. Das ist nichts für fortgeschrittene Kunstturner, man kommt ja kaum ans Gerät.

Warum Fitness First? 

Angemeldet habe ich mich, sobald mein Vertrag für den neuen Job unterschrieben war (dazu kommt vielleicht bald auch noch ein Post). Als Student ist der günstigste Vertrag bei FF 40 Euro im Monat bei einer Laufzeit von 18 Monaten - was ich sehr teuer finde, verglichen mit vielen anderen Studios, zumal am Anfang auch noch eine fette Bearbeitungsgebühr anfiel. Aber dafür ist die Atmosphäre unglaublich, die Betreuer sind Spitze, die Kurse sind wirklich, wirklich gut und die Auswahl grandios und abwechslungsreich. Es gibt eine Sauna, die Duschen sind super, und das Studio ist von unserer Wohnung aus am einfachsten zu erreichen (der Bus fährt von unserer Haustür bis vors Studio - das finde ich vor allem im Winter super!) 



Meine ersten Erfahrungen ...

Ich gebe zu - ich habe mich angemeldet und war erst einmal eine Woche lang zu schüchtern um überhaupt hin zu gehen, weil ich noch nicht wusste, wie alles läuft. Wo die Duschen sind und wie alles funktioniert und so - ich bin da unglaublich ängstlich. Meine Freundinnen, die auch dort angemeldet sind, hatten aber in dieser ersten Woche keine Zeit ...
Als sie endlich Zeit hatten, bin ich mit ihnen voller Enthusiasmus in den ersten Bauch-Beine-Po Kurs gegangen, der montags angeboten wurde - und konnte dann fünf Tage lang nicht richtig gehen. Muskelkater im Oberschenkel. Hatte ich im Leben noch nicht, und war wirklich total unpassend, weil gerade in dieser Woche mein neuer Job begann - und mein Job beinhaltet viel, viel laufen. Shit!

Nach einer Woche hatte sich der liebe Muskelkater endlich gelöst und ich war seitdem in mehreren verschiedenen Bauch Kursen und schön mutig auch weiterhin in Bauch-Beine-Po Kursen (ohne Muskelkater), und weil die meisten Kurse abends stattfinden und ich aber ein absoluter Morgenmensch bin, bin ich auch sehr viel morgens gegangen, einfach direkt nach dem Frühstück ein Stündchen auf den Crosstrainer oder aufs Laufband.



Die Kurse sind spitze, die Trainer alle unglaublich nett und hilfsbereit, bis auf die Sklaventreiberin, die mir damals den Muskelkater verursacht hatte - aber solche muss es ja auch geben, haha. Bisher habe ich mich jedenfalls nach jedem Kurs gefühlt, als hätte ich mich anständig bewegt. Ich finde toll, dass ich Freundinnen habe, die mit mir in Kurse gehen - Cardio Training mache ich allerdings sehr viel lieber morgens, alleine mit iPod und ganz für mich eben. 

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, dass ich trotz Fitnessstudiomitgliedschaft noch draußen joggen gehe - war aber ehrlich gesagt bisher kein einziges Mal. Aus folgenden Gründen: 

  1. Wetter war scheiße. 
  2. Die Strecken langweilen mich mittlerweile so sehr, dass es nicht spannender ist, als auf dem Laufband zu laufen. 
  3. Duschen im Fitnessstudio kostet nichts und geht irgendwie schneller als zu Hause. 
  4. Wenn ich schon 40 Euro im Monat zahle, muss ich auch hingehen. Und dann geh ich eben halt lieber aufs Laufband als ans Rheinufer.

Alles in allem bin ich aber bisher extrem zufrieden, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich mal ein totaler Fitnessstudio-Hasser war. In Zukunft will ich mir noch Yoga und Spinningkurse angucken - Zumba ist glaube ich leider gar nichts für mich.

Geht ihr ins Fitnessstudio, und wenn ja, in welches? Wenn nein, warum nicht? Was macht ihr sonst so für Sport?


20. August 2013

Kosmetik Lieblinge | Sommer 2013

Mensch, hab ich schon lange nichts mehr über Pflegeprodukte gepostet. Vermutlich, weil ich da auch nicht gerade ein Spezialist drin bin - früher hab ich mal gesammelt wie eine Wilde, aber mittlerweile bin ich da recht minimalistisch geworden und kaufe nur noch, was ich auch benutze.

Hier also meine treuen Begleiter durch diesen Sommer :)

  1. Sun Ozon Sonnenspray transparent LSF 20 (Rossmann): Ich muss gestehen, dass ich dieses hier nicht so gerne mag, wie das Karotin Sonnenspray von Sundance (dm), einfach, weil es nicht so gut riecht. Dafür ist es aber super leicht zu verteilen, zieht flott ein und fleckt nicht. Dieser Sommer ist der erste, in dem ich mir Mühe gegeben habe, an jedem heißen Tag gut geschützt vor die Tür zu gehen. Ergebnis: Zwei leere Flaschen Sonnenspray in weniger als sechs Wochen!
  2. Balea Deo-Bodyspray White Diamond: Ich liebe den Geruch dieses Deos. Es ist nicht zu stark, deshalb wohl auch die Doppelfunktion als Bodyspray, aber es riecht sehr erfischend und sauber.  Angenehm auch auf frisch rasierter Achselhaut. Sehr zu empfehlen!
  3. Balea Summer Glam Bodylotion mit goldenem Schimmer: Riecht sehr nach Cocos, nicht unbedingt mein Fall - aber sie ist sehr, sehr ergiebig, zieht schnell ein, macht richtig schön weiche Haut und die goldenen Schimmerpartikel mag ich total gerne!
  4. Wellness&Beauty Bodymilk Vanille und Macadamia (Rossmann): Mein absoluter Lieblingsduft auf der ganzen weiten Welt. Das ist mit Sicherheit inzwischen die fünfte Flasche Bodymilk, die ich davon leer bekommen habe. Ich liebe auch das Duschgel dazu total. Leider ist die Bodymilk schwer zu verteilen und bleibt sehr lange auf der Haut kleben, deshalb ist sie eher etwas für vorm Schlafengehen. Aber der Duft ... herrlich!
  1. Lacura Feuchtigkeitscreme für alle Hauttypen (Aldi): Ja, ich benutze eine Aldi Feuchtigkeitscreme in meinem Gesicht. Ja, ich liebe sie. Ja, ich benutze sie schon seit mindestens vier Jahren. Ja, Anne benutzt sie auch. Und ein paar andere Freundinnen, denen ich sie empfohlen habe. Nein, mir kommt nichts anderes mehr ins Haus. Aldi Pflegeprodukte gewinnen immer wieder Warentests, weil sie kostengünstig sind und kaum Firlefanz enthalten, der der Haut Schaden könnte. Ich liebe sie. Sie zieht innerhalb von Sekunden ein und meine (sehr trockene) Haut fühlt sich danach um Längen besser an. Ich mische sie auch gerne mit meiner Foundation, wenn ich mal nicht so dick auftragen möchte.
  2. Nivea aqua effect Regenerierende Nachtpflege: Ich bin eigentlich kein großer Fan von Nivea, aber diese Nachtcreme hier habe ich mir in England zum ersten Mal gekauft, als ich im Winter dachte, mir fällt das Gesicht bald ab. Sie spendet der Haut über Nacht optimal Feuchtigkeit, ist sehr ergiebig und pflegend und ich liebe den Geruch. Ich benutze sie nur, wenn meine Haut sich nach dem Abschminken sehr trocken anfühlt. Nicht jede Nacht.
  1. Essence Get Big Lashes Volume Boost Waterproof Mascara: Ich bin ein absoluter Essence Multi Action Vergötterer, dachte aber neulich, ich versuche mal eine Neue. Diese hier macht zwar größere, tolle, lange Wimpern und hält den Schwung, den ihnen die Wimpernzange gibt, optimal - aber ich kriege das Zeug mit meinen Abschminktüchern einfach nicht mehr runter! So toll der Effekt also ist ... ich werde danach wieder auf die Multi Action zurück greifen.
  2. Catrice Liquid Liner in 010 Darling Joe Black: Ich hatte noch nie einen so tollen Liquid Liner. Ich bin nicht besonders gut im Lidstrich ziehen, aber hiermit geht es überraschend gut. Er deckt wahnsinnig toll, ist leicht wieder runter zu bekommen und ich bin einfach rundum zufrieden. Man kann dünne und dicke Linien ziehen. Er trocknet innerhalb von Sekunden. Er schmiert kein Stück. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man noch irgendwelche weiteren Ansprüche an einen Eyeliner stellen könnte. 

RealTechniques Brushes von Samantha Chapman: Ich benutze die Brush Brush (pink) und die Shading Brush (lila) nun schon seit einigen Monaten und bin damit nach wie vor absolut zufrieden. Sie nehmen Puder auf, geben anständig Puder ab, verlieren keine Haare, sind absolut weich und angenehm zur Haut, leicht zu reinigen ... und ihr Geld wirklich wert.

  1. Catrice Photo Finish 18h Liquid Foundation in 030 Caramel Beige: Ich liebe diese Foundation nun schon seit mehr als einem Jahr. Sie deckt toll, macht die Haut schön ebenmäßig und der Farbton passt (im Sommer) gut zu meiner Haut. Im Winter nehme ich einen Ton heller. Man merkt allerdings, dass man Foundation trägt - was ich nicht schlimm finde. Aber wenn ich mal nur meine roten Wangen übertuschen möchte, verdünne ich sie deshalb mit ein bisschen Feuchtigkeitscreme. Sie lässt sich sehr gut verblenden und trocknet meine Haut nicht aus, glänzt aber auch nicht, sobald es ein bisschen wärmer wird - und sie hält auf jeden Fall den ganzen Tag (zumindest auf meiner eher trockenen Haut).
  2. Catrice Camouflage Cream in 030 Rosy Beige: Diese Camouflage benutze ich noch nicht sehr lange, doch mir ist vor ein paar Wochen aufgefallen, dass ich leichte Augenringe bekomme, wenn ich meine Kontaktlinsen länger anhabe - und sie hilft dagegen wirklich sehr gut. Sie fällt auch nicht in die kleinen Fältchen unter den Augen, was mit mit so manchem Concealer schon passiert ist. Da ich bei meinem neuen Job bis tief in die Nacht arbeiten muss, sind wach aussehende Augen auch ein absolutes Muss.
  3. Catrice Sun Glow Matte Bronzing Powder for Darker Skin: Ich benutze dieses Bronzing Puder hauptsächlich zum Konturieren und muss sagen, dass es mir wirklich gut gefällt. Nehme es allerdings nur, wenn ich mich wirklich rausputze .. sonst wird mir das zu viel. Man sieht schon sehr "geschminkt" aus damit.
  1. Mac Eyeshadow MYSTERY: Ich liebe diesen Lidschatten sehr, denn er ist absolut universell einsetzbar und war die 18 Euro wirklich wert. Als Lidschatten auf dem ganzen Lid, zum Ausblenden für jede beliebige Farbe (und ich meine wirklich jede) und bei mir wird er täglich aus Augenbrauenpuder genutzt. Meine Haarfarbe wird immer heller, deshalb muss ich mir wohl langsam mal etwas helleres für die Augenbrauen suchen. Aber er ist trotzdem absolut geliebt. Und ich benutze ihn schon seit über zwei Jahren. Täglich. Und habe gerade erst die Pfanne erreicht. Wahnsinn, oder?
  2. Alverde Puderrouge 01 Apricot: Noch so ein Produkt, das ich seit mehreren Jahren fast täglich benutze und immer wieder nachkaufe. Das Rouge ist unheimlich natürlich, man kann es aufbauen und stärker aussehen lassen, es lässt sich leicht verblenden und ich liebe es einfach sehr. Ich mag auch Flamingo von alverde, das benutze ich aber nur beim Weggehen.
  3. Catrice Defining Blush in 030 Love & Peach: Diesen Blush hatte ich vorher in einer Duoversion und habe mir immer gewünscht, dass es ihn einzeln zu kaufen gibt. Tadaa. Catrice hat mich erhört. Ich LIEBE diesen Blush. Er ist so knallorange, das zeigt das Bild gar nicht richtig. Ich finde er lässt mein Gesicht richtig wach aussehen und ist ein toller Kontrast zu meinen Augen. Wunderbar pigmentiert, man muss fast vorsichtig umgehen, damit.
  4. Yves Rocher Monoi Feuchtigkeitsspendendes Duft-Spray: Dieses Bodyspray benutze ich schon, seit ich 15 Jahre alt bin. Der Geruch erinnert mich an Urlaub. Einfach wundervoll erfrischend, und die neue Flasche gefällt mir total gut - die alte hat ein bisschen billig ausgesehen. Den Namen haben sie auch geändert, früher hieß es "Le Monoi de Tahiti". Ich habe gesehen, dass man den Duft auch als Parfum kaufen kann, aber für den Sommer ist mir das glaube ich etwas zu stark und im Winter benutze ich lieber andere Düfte. Das Shampoo der Linie finde ich auch richtig toll!
  5. Balea Young Zuckerschnute Lippenpflegestift: Auch so traurig, weil es die Zuckerschnute Bodylotion UND die Bodybutter nicht mehr gibt? Ich bin mir ziemlich sicher, dass es diesen Pflegestift inzwischen auch nicht mehr gibt. Trotzdem. Der Duft war unersetzbar. Lasst uns alle dm auf Facebook anbetteln, damit sie ihn wiederbringen. Danke!

Huuuch, was für ein langer Blogpost das dann am Ende noch geworden ist. Nunja. Vielleicht ist ja einer eurer Lieblinge dabei?

Liebste Grüße,
Maria

18. August 2013

Camera Fail

Also dass Silbermond hier in Mainz gespielt haben, war für mich ja so ein großes tolles Ereignis und ich hatte mich darauf gefreut, ein paar schöne Fotos zu schießen ... aber irgendwie hatte ich scheinbar vor lauter lauter einen kleinen gedanklichen Totalfail.

Ich dachte mir, meine neue Kamera fällt mir bei meinem Glück am Ende noch vor lauter Rumgehüpfe auf den Boden, nimmste lieber mal nur die alte mit, die hat ja auch immer schöne Fotos gemacht.

Genau.

Hat. Schöne Fotos gemacht.

Total vergessen, dass der Grund für die Anschaffung der neuen Kamera war, dass die alte nach knapp sechs Jahren Benutzung absolut nichts mehr fokussierte. Bäm. Shit.

Hier also ein paar trashy-miese Fotos von Silbermond. Die alte Kamera bekommt jetzt ein Post-It mit der Aufschrift "I'm Pretty Useless, Remember?" ... Damit mir so was nicht nochmal passiert. Nichts desto trotz waren Silbermond selbstverständlich mal wieder wundervol, und ohne anständige Kamera konnte ich wenigstens das Konzert durch meine echten Augen genießen!











16. August 2013

Neues von Barney





Wir sind ziemlich zufrieden mit der Situation seit dem Umzug. Barney ist nachts nicht mehr alleine und bewegt sich tagsüber viel mehr in der Wohnung, weil er zwischen Küche und Zimmer hin- und her hoppelt. Ansonsten macht er nicht viel - knabbern, fressen, spielen, schlafen und süß aussehen eben. 

Ich denke im Moment ständig darüber nach, dass er kein "kleines" Kaninchen mehr ist. Erstens ist er ziemlich groß für einen Zwergwidder, und zweitens ist er inzwischen schon zweieinhalb Jahre alt. Bei der Lebenserwartung eines Kaninchens (6 bis 8 Jahre) wird mir da schon ganz bang, dabei ist er ja gerade erst im besten Alter und könnte locker noch fünf weitere Jahre und vielleicht, hoffentlich sogar noch viel länger leben. 

Trotzdem erschreckend, dass er kein Babyhasi mehr ist.
Geht euch das bei euren Haustieren ähnlich?

Liebste Grüße von ihm an euch!


Barney und ich haben uns übrigens für die Blogvorstellung der lieben Katta beworben und hoffen sehr, dass sie uns auf ihrem wundervollen Blog vorstellt! Hofft für uns mit!

14. August 2013

Eine Woche voller Vorfreude

Diese Woche ist für mich, glaube ich, mein absolutes Sommerhighlight. Ich bin seit 2004 (oder 2005?) ganz vernarrt in die Band Silbermond und habe schon viele, viele Konzerte gesehen. Die Musik an sich ist heute glaube ich eigentlich gar nicht mehr so sehr mein Ding. Als ich 15, 16 war, waren Silbermond jung und frisch, Deutschpop der allerletzte Schrei und die Konzertkarten nicht zu teuer, viele meiner Freunde fanden sie genau so toll wie ich, deshalb haben wir immer unser Taschengeld gespart und Konzerte sind zu Tagesausflügen geworden, vom "Vor der Halle auf den Einlass warten" bis zum "nach dem Konzert auf Autogramme oder sogar Fotos hoffen" ...

Auch wenn wir heute nur noch aus Sentimentalität und der guten alten Zeiten wegen zu Silbermondkonzerten gehen, ist es schön, zu sehen, dass sie die einzige Band sind, die auch nach der deutschen Welle von 2005 noch immer erfolgreich und sympathisch geblieben sind (länger nix mehr von Juli und Wir sind Helden gehört, oder?)

Die letzte Tour war im Winter, ich hatte ein paar Konzertkarten gekauft - musste aber alle verkaufen, weil mein Auslandsjahr spontan um die Ecke gekommen war und mir einen Strich durch die Rechnung gezogen hatte.

Vor ein paar Wochen wurde dann plötzlich veröffentlicht, dass Silbermond Headliner des RPR1 Festivals hier in Mainz sein werden ... für mich ganz besonders toll, denn hier habe ich die Band 2005 zum ersten Mal live gesehen - und außerdem findet das Ganze so angenehm nah an unserer Wohnung statt, dass ich nur zehn Minuten Fußmarsch habe - oh, und es ist kostenlos.

Ich liebe Konzertfotografie und versuche immer, in die erste Reihe zu kommen - damit man die Kamera ruhig halten kann und nicht ständig Schilder, Feuerzeuge und springende Menschen vor der Linse hat. Es fällt mir immer schwer, das Konzert zu genießen und die Kamera auch mal hängen zu lassen ... Bin gespannt, wie das am Samstag wird.




Geht ihr gerne auf Konzerte? Was sind eure Lieblingsbands? Habt ihr sie schon live gesehen oder sogar schon einmal in den Arm nehmen dürfen?

11. August 2013

Sunday Treats







Wer hier öfter vorbei schaut weiß, dass backen (bis auf Zimtwaffeln zur Weihnachtszeit) gar nicht so mein Ding ist - auch, wenn ich es gerne besser können würde. Mir misslingt das meiste und dazu kommt auch einfach noch, dass ich gar nicht so der süße Esser bin.

Gestern überkam mich aber die Langeweile, und ich dachte, nach den zig Fehlversuchen in den letzten Monaten und Jahren versuche ich mich doch noch ein letztes Mal an ganz normalen Vanillemuffins mit Blaubeeren drin. 

Und siehe da: Einmal exakt an das Rezept gehalten, das ich vor Ewigkeiten aus einem Kinderkochbuch in mein Rezeptbüchlein gekritzelt hatte, mit Küchenwaage und feuchten und trockenen Zutaten getrennt gemischt und an die Backzeit und -temperatur gehalten (15 bis 20 Minuten bei 180 Grad Ober - Unterhitze) ... da waren sie am Ende tatsächlich essbar. 

Nicht nur essbar, sondern auch noch schön fluffig und einfach genau so, wie sie sein sollen. Und weil's so einfach war, dachte ich, teilen wir das doch mal. Nicht ohne Zucker, nicht ohne Kalorien ... zaubern kann und will ich nicht - aber Muffins backen kann ich jetzt. Juhu!

8. August 2013

Tag: What's in my Bag? [An Ode To Oilily]


Nachdem ich hier vor einigen Monaten über die perfekte Handtasche gesprochen habe, bin ich zwar nach wie vor traurig, dass meine alte Oilily so durchgewetzt ist, aber meine Neue tröstet mich recht gut (offensichtlich, sonst hätte ich die alte wohl langsam mal zum Schuster gebracht ...)

Es ist schwierig, Oilily Taschen zu finden, die nicht zu kindisch aussehen - wenn man aber mal eine findet, die einem gefällt, sind sie die Investition absolut wert. Die Qualität ist der absolute Wahnsinn. Ich hatte zwischenzeitlich eine Tasche von Fossil, die ich jetzt nur noch für's Fitnessstudio benutze: Sie hat genau den gleichen Neupreis (130€), ist aber nicht ansatzweise so hochwertig wie eine Tasche von Oilily. Wenn sie nicht prall gefüllt ist, wie auf diesem Foto, ist sie völlig formlos, alles fliegt durcheinander herum, an den Reißverschlüssen kann man sich die Haut aufreißen und generell war diese Tasche einfach enttäuschend, besonders, weil ich sie mir monatelang gewünscht hatte und sie schließlich von einem geliebten Menschen zu Weihnachten bekam.


Ich bin ein absoluter ein-Handtaschen-Mensch, das heißt, ich habe eine Go-To-Handtasche, in der alles drin ist, was ich so brauche, weil ich einfach viel zu faul bin, umzuräumen. Es ist also mal wieder davon auszugehen, dass sie nach drei Jahren immer verschlissener wird - aber drei Jahre im täglichen Gebrauch passt schon, oder? Die einzige Alternative, die ich manchmal benutze, ist eine winzige 2€ Primark Tasche, wenn ich mal nichts brauche außer meinen Geldbeutel und mein Handy.

Ich liebe What's in my Bag - Tags, besonders auf Youtube könnte ich mir ewig angucken, was Mädels rund um den Globus so den lieben langen Tag mit sich herum schleppen ... aber ich finde es doof, wenn man vorher sortiert und aufräumt. Das verfälscht das Ergebnis. Ich schwöre, ich habe meine Handtasche vorher nicht angeguckt. Das Einzige, was ich nicht fotografiert habe, ist die riesige Tamponsammlung, die in allen Seitentäschchen entstanden ist, weil ... wen interessiert das schon? Aber es war kein Müll in meiner Tasche, keine Kassenbons, keine Kaugummipapierchen - einfach, weil ich so nicht bin. Meine Tasche ist kein Mülleimer, ich bin ein kleiner Neat-Freak, und meine Oilily spiegelt meine Persönlichkeit da ziemlich wahrheitsgemäß wieder.



  1. Mini Deo für zwischendurch 
  2. dm Minisonnencreme für mein Näschen
  3. Tic Tac Melon Mix. Ich liebe die vielen tollen Tic Tac LEs, die es im Moment gibt! 
  4. Balea Hygiene-Handgel. Davon muss ich alle zwei Wochen ein Neues kaufen. 
  5. Balea Zuckerschnute Lippenpflegestift. Ich liebe den Zuckerschnutegeruch und ich finde es eine Frechheit, dass es die Bodylotion nicht mehr gibt! 
  6. Ein Minispiegel, den hab ich von Anne und ich liebe ihn 
  7. Mehr Tic Tac. Fast leer. Die sind nach dem Foto erst in meinen Mund und dann in den Müll gelandet. So eine Unordnung! 
  8. eyelike Augentropfen, falls die Kontaktlinsen ziepen 
  9. Balea Hand und Nagel Balsam Kamille ist meine Lieblingshandcreme wenn ich wirklich trockene Haut habe 
  10. Soap and Glory Hand Food ist einfach die best riechendste Handcreme der Welt - eine besonders gute Wirkung hat sie allerdings leider nicht.



  1. Mein Geldbeutel - ich hatte die ganze Zeit einen sehr großen von Oilily, habe mich in England aber daran gewöhnt, immer nur das Nötigste mit mir herum zu tragen und wichtige Papiere lieber zu Hause zu lassen.
  2. Mein iPod ... was für eine tolle Investition. Ich möchte ihn niemals mehr missen.
  3. ... noch mehr halb leeres Tic Tac?
  4. Endlich lese ich den letzten Teil der Wideacre-Trilogie von Philippa Gregory! Review kommt bald.
  5. Mein aller-allerliebster Sommerduft - Le Monoi de Tahiti von Yves Rocher. Aber nur das Bodyspray, das Parfum riecht mir zu stark
  6. Kaugummis ... wer viel Kaffee trinkt, muss auch viel Kaugummi kauen.
  7. Ein Haargummi. Lange Haare während der Hitzewelle waren nicht besonders angenehm!
  8. Ein Kuli ... kann man immer mal gebrauchen, vor allem, wenn man gern in Bücher kritzelt
  9. A Mercy von Toni Morrison - das lese ich in Vorbereitung auf einen Kurs, den ich im Winter an der Uni belegt habe ... ich bin bisher ziemlich beeindruckt!
  10. Ein Regenschirm. Dieser hier ist von Rossmann und der qualitativ beste, den ich je hatte!

So, das ist in meiner Tasche, wenn sie einfach nur zu Hause rumsteht. Wenn ich jetzt das Haus verlasse, kommt da vielleicht noch mein Handy dazu und meine Kamera und eine Flasche Wasser oder so - doch das räume ich auch sofort wieder raus, wenn ich nach Hause komme ... 

Was habt ihr so in euren Taschen? Ein großes Sammelsorium der Erlebnisse der letzten Wochen? Oder seid ihr so wie ich? Oder komplett minimalistisch? 

Wenn ihr mal einen Whats in my Bag - Tag gemacht habt, könnt ihr mir den ja in den Kommentaren verlinken!

4. August 2013

A New House

Barney ist umgezogen. Ja, Barney ist ein freies Kaninchen. Er war noch nie in einen Käfig gesperrt, außer mal drei Tage an Weihnachten (fand er übrigens gar nicht schlimm) ... und so soll das auch bleiben. Aber als wir beschlossen haben, dass seine Fressstation und seine Toilette ab diesem Sommer nicht mehr im Flur, sondern in meinem Zimmer stehen sollen, habe ich sofort gewusst, dass ein Holzstall her muss - einfach, um alles darin zu verstecken. Die Türen haben wir, wie ihr sehen könnt, nicht einmal montiert. Brauchen wir nicht, so einen Gefängnisquatsch!


Warum Barney nicht mehr im Flur wohnen soll? Weil er jeden Abend, wenn wir schlafen gehen und unsere Zimmertüren schließen, im Flur sitzt und mit seinen Kulleraugen ganz traurig vor sich hin guckt, weil er eine einsame Nacht in Küche und Flur vor sich hat.

Sein erstes Lebensjahr hat Barney mit mir in einem Einzimmer-Appartment gelebt, wir waren also immer gemeinsam in einem Zimmer und haben uns auch nachts Gesellschaft geleistet. So machen wir das jetzt wieder. Tagsüber hat Barney die ganze Wohnung zu seiner freien Verfügung, nachts bleibt er bei mir. Das klappt nach zwei Nächten schon ganz problemlos, wir sind wirklich erleichtert. 

Wir haben ihm mein Zimmer schon in den letzten zwei Wochen zur Verfügung gestellt, aber er wollte nie so richtig rein kommen. Sobald seine Toilette und sein Futter hier stand, hat er aber kapiert, dass das hier jetzt auch sein Zimmer ist. Puh!

Der Stall ist übrigens eine komplette Fehlinvestition auf Amazon.de gewesen ... für das Geld hätte ich auch was tolleres kaufen können. Absolut miese Qualität, der zweite Stock war völlig unbenutzbar, das Dach wackelt und lässt sich nicht richtig aufklappen ... Aber da er ja nur zur Verkleidung der Futterstation dient, war das Desaster mit ein bisschen weißer Farbe problemlos zu retten.









2. August 2013

Mini Primark Haul

Weil's in England überall Primarks gab und ich hier relativ nahe an Frankfurt am Main wohne, wo es schon seit fast drei Jahren einen Primark gibt - ich glaube, das war sogar der erste in Deutschland, kann ich inzwischen stolz behaupten, dass ich von der krassen Sucht losgekommen bin. Ich kaufe nicht mehr wahllos Dinge die mir gefallen und die günstig sind, obwohl ich sie gar nicht brauche. Das habe ich gelernt, weil ich in den letzten Jahren feststellen musste, dass ich unglaublich viele Stücke kaufe, ohne sie dann wirklich anzuziehen, und alle paar Monate SÄCKE an Kleidung aussortieren konnte. Traurig aber wahr. So kaufe ich heute auch bei Primark nur noch, was mir wirklich gefällt, was einigermaßen hochwertig aussieht und wo ich mir sicher bin, dass ich es mehr als einmal anziehen werde.

Am Montag fand ich so gut wie nichts außer ein wenig Unterwäsche (ich finde die Unterwäsche bei Primark qualitativ sehr gut übrigens - ich habe BHs, die nach drei Jahren immer noch top aussehen!), ein Nachthemdchen, Bettwäsche, einem Memory Foam Kopfkissen (sooo toll!), einem Kleidchen und einer Kette, die meine Schwester mitgebracht haben wollte. Aber immerhin. Und da man von Mainz aus mit dem Studi-Ticket ganz umsonst nach Frankfurt fahren kann, ist es prinzipiell auch einfach gar nicht schlimm, wenn man mal nicht schwer bepackt rauskommt!






Bettwäsche: 11€
Memory Foam Kissen (40x70): 10€
Nachthemd: 7€
Kleid: 9€
Kette: 3€