30. September 2013

Photo a Day | September

Tadaaaa! Der 30. September ist da und somit ist die September Photo a Day Challenge erfolgreich abgeschlossen! Ich kann es gar nicht glauben, aber ich habe tatsächlich durchgehalten. Jeden Tag ein Bild unter einem bestimmten Motto (die Challenge wird von Chantelle von FatMumSlim gestellt) bei Instagram hochgeladen. Manchmal fand ich Bilder aus der Vergangenheit passender, aber meistens bin ich morgens aufgewacht, habe mir angeschaut, was das Tagesmotto ist, und bin dann so lange mit offenen Augen durch mein Leben gestolpert, bis ich ein passendes Motiv gefunden hatte.

Es hat richtig Spaß gemacht, jeden Tag nach etwas zu suchen - und das Gefühl, etwas gefunden zu haben, war auch nicht schlecht. Genau, wie das Gefühl, die Monatsübersicht zu erstellen:


1. Together (Frühstück mit Barney, er frisst meins) 2. My name begins with... 3. Lines

4. Alone (da lässt man ihn mal kurz alleine, sitzt er im Kühlschrank) 5. Here forever (Römerstadt Mainz) 6. Getting ready

7. White 8. Made by me 9. On the wall

10. Sweet 11. What you did today (den Herbst begrüßt!) 12. Shadow

13. Unexpected (Mirabellen im Garten gefunden!) 14. Liquid 15. Season

16. Frame 17. In front of me 18. Vintage (liebstes Lieblingsbuch, Ausgabe von 1962)

19. What is this? 20. In the morning 21. Rule of Thirds

22. Made me Smile 23. From my childhood 24. Space (Lieblingsplatz in unserer Wohnung)

25. H is for ... (Hangoverbreakfast) 26. Curve 27. WTF?

28. 10 o'clock 29. Gold 30. Found


 Ich mache auf jeden Fall auch beim Oktober Photo a Day mit, weil ich die Themen, die Chantelle sich ausgesucht hat, noch sehr viel interessanter finde, als die für den vergangenen Monat. Falls ihr auch mitgemacht habt oder mitmachen wollt, lasst es mich wissen! Ich bin ganz neugierig und Instagram ist im Moment so ziemlich die einzige Social Media Platform, die ich benutze (Facebook ist irgendwie furchtbar träge geworden). Wenn euch interessiert, was ich täglich poste, drückt den Instagram-Button oben rechts und schaut mal rein, Barney und ich freuen uns!

Oh, und vergesst nicht das allererste Annemariabarney Gewinnspiel, das noch bis zum 3. Oktober um 22 Uhr läuft! 



28. September 2013

[Gewinnspiel] Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär | Walter Moers

Kinder, Kinder, die Zeit ist gekommen. Nachdem ich mich schon seit mehreren Monaten permanent darüber freuen kann, dass hier tatsächlich einige Menschen reinlesen - manche sogar regelmäßig - dachte ich mir, ich gebe mal was zurück (denn was gibt es schöneres, als das Gefühl, süße Kommentare von euch zu lesen) und verlose unter euch (sicherlich) lieben Menschen etwas ganz wundervolles, das mir sehr am Herzen liegt und von dem ich denke, dass es euch auch am Herzen liegen würde, würdet ihr es kennen. Die, die es schon besitzen ... ihr seid mir sehr sympathisch - macht doch trotzdem beim Gewinnspiel mit, dann könnt ihr es an einen lieben Menschen weiterverschenken.


Walter Moers' "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" 
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Annes absolutes Lieblingsbuch. (Anne, falls ihr das vergessen habt, ist meine schreibfaule Mitbewohnerin - Hallo, Anne!) Ich habe bereits in früheren Posts erwähnt, dass Walter Moers mein Deutscher Lieblingsautor ist, aber "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" sind nicht mein Favorit von ihm, sondern "Die Stadt der Träumenden Bücher" ... das kennen allerdings die meisten von euch sicher schon - und ich muss sagen, dass ich es unglaublich schade finde, dass Walter Moers viel zu selten mit Käpt'n Blaubär in Verbindung gebracht wird, ist er doch dessen berühmteste Schaffung. Ja, ich behaupte, das Käpt'n Blaubär berühmter ist, als "Das kleine Arschloch." 

Also. Ich liebe Käpt'n Blaubär sehr, aber Anne hat gesagt ihr sei langweilig und ich hab sie dann damit beauftragt, mal eine Rezension zu schreiben. Schließlich ist es ihr Lieblingsbuch:



Annes liebevolle Worte zum Blaubär:

"Wenn Leute mich nach einem guten Buch fragen, sage ich immer:

 "Die13½LebendesKäpt'nBlaubärvonWalterMoers!“ 

aber dreimal so schnell. Dann füge ich hinzu, dass es sich dabei nicht um die allseits bekannte Puppengeschichte handelt, durch die der kleine blaue Lügenbär berühmt geworden ist, sondern um das Buch, das der Erfinder von Käpt'n Blaubär erst Jahre später dazu geschrieben hat.

Und darum geht’s: Vor seiner Zeit als alter Seefahrer treibt der anfangs noch babykleine Blaubär in einer Walnussschale (was sonst?) irgendwo auf dem Meer, zwischen dem gefährlichen Malmstrom & einem fabelhaften Kontinent herum, der sich Zamonien nennt. Rundherum & überall auf diesem Kontinent erwarten ihn die tollsten & schrecklichsten Abenteuer, die er sich für seine 13 ½ Leben je hätte vorstellen können. Ende. Ich möchte euch kein Stück der Geschichte vorweg nehmen. Ich empfehle euch von Seele dieses Buch zu kaufen, zu lesen & zu lieben. Entdeckt es für euch selbst & macht euch auf viele Überraschungen gefasst, sowohl inhaltlich als auch formal. Jeder, der bereits etwas von Walter Moers gelesen hat, wird ahnen, was für eine Kunst in diesem Buch steckt. Er ist ein großartiger Schriftsteller & meiner Meinung nach ist das viel zu wenigen Menschen bewusst. Aber überzeugt euch einfach selbst von seinen zauberhaften zamonischen Abenteuern."





Und so könnt ihr gewinnen:

  • Um ein druckfrisches Exemplar dieses literarischen und fantastischen Meisterwerks zu gewinnen, müsst ihr mir nur einen Kommentar mit eurem Namen und einer Blog- oder Emailadresse hinterlassen, damit ich euch erreichen kann - und ihr solltet uns natürlich folgen. Entweder bei Bloglovin oder bei Google Friend Connect
  • Teilnahmeschluss ist am 3. Oktober um 22 Uhr 
  • Ich werfe dann alle Namen in einen Topf und lose aus (oder so). Ihr solltet über 18 sein oder Einverständnis eurer Eltern haben, mir im Gewinnfall eure Adresse zukommen zu lassen
  • Jeder bekommt nur ein Los, egal wie viele Kommentare ihr hinterlasst ... ich glaube, das ist recht simpel so. Viel Glück!




27. September 2013

So Barney went to visit his friend this morning ...

"Hey, Du! Warum sitzt Du eigentlich immer da oben?"

"Gibt es da irgendwas spannendes zu sehen?"

"Hä? Sag schon!"

"Dann muss ich wohl selbst mal gucken kommen. Achtung! Platz da!"

"Puh. Etwas eng hier oben. So hab ich mir das nicht vorgestellt."

"Toll. Es ist ganz schön langweilig hier. Komm, wir gehen zu mir. Ich hab Heu und Gurke und Karotte und Aprikose."

25. September 2013

Life Offline

Sechs Tage nicht gebloggt, wie konnte das nur passieren? Ganz schnell kann das gehen - wenn man kein Internet hat. Durch einen Haufen Riesenmissverständnisse mit allen möglichen Telefongesellschaften waren wir gerade tatsächlich fast eine Woche ohne Internet. Wir hatten zwar megalangsame Verbindung auf dem Handy, aber das war nicht das Wahre - und ich gebe zu: Hätte man mich vorher gefragt, hätte ich gesagt "Ach, ist bestimmt mal ganz nett ohne Internet. Vielleicht lese ich dann mal mehr." Aber nein. Es war schrecklich.

Nicht, weil ich Facebook nicht nutzen konnte. Facebook verliert mein Interesse von Tag zu Tag mehr. Mein Problem war, dass ich keine Blogs lesen, keine Dinge online bestellen und keine Youtube Videos gucken konnte ... ich weiß gar nicht, wie ich das alles nachholen soll!

Laptop im Bett statt auf dem Schreibtisch - ist das bei euch auch der Regelfall?

Ich habe rund 200 Blogs abonniert und schaue täglich die SacconeJolys und die Schuermanshow online. Das ist mein Fernsehersatz, denn ich habe mich vor zwei Jahren dazu entschieden, meinen Fernseher nicht mit in die neue Wohnung zu nehmen. Ich kam mir vor, als würden mich die Sendungen auf RTL und Co nur immer mehr verblöden. 

Die vergangene Woche war für mich also in vielerlei Hinsicht ganz schön doof. Auch Dinge wie Online-Banking und mal eben was googeln können einem sehr fehlen, auch wenn es sich nur um ein paar Tage dreht.

Wir sind jetzt jedenfalls endlich wieder online und darüber auch unendlich froh!

Wie kommt ihr ohne Internet zurecht? Wozu nutzt ihr das Internet überhaupt so? Was würde euch am meisten fehlen, wenn es mal nicht funktionieren würde?


19. September 2013

Herbstverschönerung.

Leute, Leute - der Sommer ist aber schnell weggelaufen, oder? Vor zwei Wochen habe ich noch bei 32 Grad am Rhein gelegen und mir die Restsonne auf den Bauch scheinen lassen - ja, sogar richtig braun bin ich nochmal geworden - und jetzt sitze ich hier mit dicken Wollsocken, Barney kuschelt auf seinem Lieblingsteppich, wir haben Kerzen an und alle Fenster fest geschlossen.

Als ich vorhin vom Fitnessstudio nach Hause gelaufen bin, war mir richtig kalt in meiner Fleecejacke - da muss ich wohl ab sofort den Herbstmantel mit zum Sport nehmen. Wie unpraktisch!

Ich dachte mir jedenfalls, ich zeige euch mal all die Dinge, die mir den plötzlichen Herbsteinfall Tag für Tag versüßen :) Vielleicht nimmt das ja dem ein oder anderen die Trauer um die heißen Tage!

Ein gemütliches Zuhause zu  haben ist vermutlich schonmal der beste Anfang.

Viele schöne Kerzen aufstellen. Macht schönes Licht und riecht gut.

Kuschelhausschuhe anziehen. Am besten welche, die euer Haustier sympathisch findet!

Füße eincremen und ab in die dicken Socken - so bleiben sie kuschlig warm.

Lieblingsserie griffbereit haben - bei mir ist es im Moment True Blood.

Sich auf die Bücher freuen, die man auf jeden Fall vor Unibeginn gelesen haben will!


Heiß duschen gehen und den Haaren mal was Gutes tun - vor allem, wenn die Strähnchen noch ganz frisch sind!

Ganz viel schönes Licht anmachen.

Tee trinken! Mein Favorit ist gerade Grüner Tee Vanille.

Sich mal was gönnen! Ich hab mir zum ersten Mal Pumpen zu meinen Kaffeesirups dazu bestellt und bin superglücklich!

Zeit zum Schmusen einplanen. Barney schmust eigentlich hauptsächlich. Für alles andere hat er einen Terminkalender ;)

Gummistiefel bereit stellen. Ich hatte sie in den vergangenen zwei Wochen so oft an - es macht so Spaß, durch Pfützen zu springen, wenn andere Leute außenrum gehen müssen!

Und zu guter letzt ... Lesen, Lesen, Lesen. Barney liest gerade das gleiche Buch wie ich ("Freedom" von Jonathan Franzen), aber auf französisch. So ein Angeber!

Wie versüßt ihr euch die ersten Herbsttage? Meint ihr, es wird noch mal warm, oder war es das jetzt nicht dem Sommer 2013?

17. September 2013

Wideacre Trilogy | Philippa Gregory

Das mit dem Lesen. Ich liebe Lesen. Aber Laptop und Handy lenken mich stets davon ab. Permanent. Es ist schwierig, im Moment mit meinen Büchern voran zu kommen. Im Juli hatte ich einen Post mit dem Titel "Why I shouldn't spend more money on books" geschrieben, und lasst mich euch sagen ... genau EIN Buch aus dem Stapel habe ich seither gelesen - dafür 13 neue Bücher gekauft, von denen ich auch erst zwei Stück gelesen habe. Man, man, man. Naja, immerhin werden die Tage kürzer, es wird kälter, und so laden Tee und Kerzen wieder mehr zum Lesen ein. 

Das eine Buch aus dem Stapel, das ich endlich gelesen habe, war der letzte Teil der Trilogie, um die es heute geht. Ich habe ausgiebig gesucht, und leider kann ich keine Deutsche Übersetzung der Wideacre-Trilogie von Philippa Gregory finden. Ich weiß aber, dass viele, die hier ab und zu vorbei schauen, Englische Bücher auch lieber in Englisch lesen statt in der Übersetzung, und dachte mir, ich kann die Trilogie trotzdem mal vorstellen.

Philippa Gregory ist meine absolute Lieblingsautorin und mein Wunschthema für meine Bachelor- oder sogar Masterarbeit - das muss ich mir diesen Winter über mal genau überlegen. Sie ist Historikerin und spezialisiert sich in ihren Büchern auf Britische Geschichte. Ihre Reihe zu den Tudors sind ihre erfolgreichsten, und ihre Reihe zum War of Roses wurde gerade von der BBC als Serie verfilmt (The White Queen). Ihr erfolgreichster Roman, "The Other Boleyn Girl" wurde sogar mehrfach verfilmt ... im Grunde hält sich Philippa Gregory in ihren Romanen immer an alle historischen Fakten und füllt dann die Lücken romantisch-spannend aus - in einem wunderschönen, klassisch-malerischen Englisch.

Historische Romane sind nicht jedermanns Sache - meine aber absolut, vor allem Britische. 

Mit der Wideacre-Trilogie habe ich mich zum ersten Mal an rein fiktive Romane von Gregory gewagt. Und ich muss sagen, sie gehören zu meinen absoluten Lieblingsbüchern.


Den ersten Teil, Wideacre, habe ich gelesen, als ich letztes Jahr im Sommer für eine Woche zu Besuch an dem Internat war, an dem ich mein Auslandsjahr verbracht habe. Den zweiten, The Favoured Child, habe ich dort im Winter gelesen, und den dritten, Meridon, habe ich auf meinem Rückflug begonnen, dann aber wegen einiger Uni-Lektüren zur Seite gelegt und letzte Woche in schnellen Zügen zu Ende gelesen.

Prinzipiell handelt jeder Roman von einer Generation der Familie "Lacey", denen Wideacre Hall gehört und Wideacre, das dazugehörige Dorf, unterliegt. Von der ersten bis zur letzten Seite geht es darum, wie die Frauen der Famile (Im ersten ist es Beatrix, im zweiten Julia und im dritten Sarah Lacey) versuchen, das Land nicht an Männer anderer Familien zu verlieren - in den ersten beiden Büchern geht es daher noch sehr viel im Inzest und Erbe ... im letzten Buch wird es ein wenig ruhiger, Sex spielt fast keine Rolle mehr. Historisch wird die Frage des Erbes an Frauen und des Besitzertums für Arbeiter behandelt. Ähnlich wie bei "Downton Abbey" wird dem Adel die Macht nach und nach genommen und das Bürgertum, die Arbeiter, bekommen mehr und mehr Rechte.

Wen der historische Teil nicht so sehr interessiert, den könnte der unglaublich schöne Schreibstil, die vielen Pferde, die Romanzen oder auch einfach die Spannung überzeugen. Ich persönlich fand besonders schön, wie ähnlich die Storyline der Geschichte des Internates war, an dem ich gearbeitet habe - ein Herrenhaus, das Anfang des 20. Jahrhunderts verloren ging, als Adel immer mehr an Bedeutung verlor. Auch der Aufbau des Dorfes ähnelt dem des Internatsgeländes!


Jedes Buch ist an sich geschlossen, doch man kann am Ende schon ahnen, worum es im nächsten Teil gehen wird. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter - ich finde, besonders wenn man Englisch studiert machen es einem historische Romane so sehr viel einfacher, sich an historische Fakten zu erinnern und diese mit Geschichten zu verbinden, sodass sie nie wieder vergessen werden.


Was habt ihr so als letztes gelesen? Was lest ihr generell am liebsten? Und wie viele Bücher lest ihr so über einen Sommer verteilt?

15. September 2013

My Favourite Recipe | Spaghetti Aglio Olio

Also. Das mit dem Kochen ist bei mir so eine Sache. Ich kann kochen. Backen kann ich gar nicht gut (außer Zimtwaffeln natürlich), aber kochen ... auf jeden Fall. Aber wenn man mal drei Jahre in einer Restaurantküche gearbeitet hat ... dann ist Zuhause kochen irgendwie furchtbar anstrengend. Arbeit. Pfui. Deshalb gibt es bei mir meistens belegte Brote oder Nudeln mit Fertigsoße ... oder Müsli.

Zwischen all der Pizza, dem Salat und den Schnitzeln in der Pizzeria habe ich aber eine Sache gelernt, die ich bis heute regelmäßig und gerne auch für Gäste zubereite:

Spaghetti Aglio Olio | Spaghetti an Knoblauch und Öl 

  
Klingt nach was Feinem, aber irgendwie auch ganz simpel - und genau so ist es auch. Ein Angeberrezept mit dem sich zukünftige Schwiegereltern beeindrucken lassen, solange man ihnen nicht sagt, wie einfach das Ganze war und dass man nur einen einzigen Topf benutzt hat (thihi).

Also. Wenn ihr gern köstlich-italienisch esst, dann ist das hier genau das Richtige für euch. Vor allem für Studenten, weil es ganz einfach portionierbar ist. Es schmeckt immer köstlich, ob man es für sich alleine oder für eine Party mit 40 Mann zubereitet.

Wir brauchen:
  • Spaghetti
  • Tomaten 
  • frisches Basilikum
  • frischen Knoblauch 
  • ein gutes Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • und ein bisschen Paprikagewürz





 Wie schön sind bitte die Tomaten aus Papas Garten? Normalerweise nehme ich lieber Kirschtomaten, weil die etwas mehr Geschmack haben und eine schönere Form behalten ... aber die ausm Garten sind natürlich einfach aus Prinzip sehr viel besser. Wir würfeln die Tomaten oder schneiden die Kirschtomaten entzwei ... es hängt ganz von euch ab, wie tomatig ihr das Ganze haben wollt. Ich rechne etwa eine große Tomate pro Person oder 10 Kirschtomaten pro Person. Ein bisschen Basilikum schneiden wir in Streifen ... auch hier - portioniert das so, wie ihr es gerne habt.



Während wir die Spaghetti in Salzwasser und Olivenöl kochen, würzen wir unsere Tomaten. Salz drauf, Pfeffer drauf, Knoblauch drauf (ich habe Pulver genommen, weil das weniger intensiv riecht, mit frischem schmeckt es aber deutlich besser!), Paprikagewürz drauf und ein wenig Olivenöl drauf. Lasst die Tomaten schön ein paar Minuten darin ziehen. Den frischen Basilikum noch nicht dazu geben. 

Wer jetzt sagt "aber man soll Pasta nicht in Öl kochen," der hat ganz Recht. Man soll Pasta nicht in Öl kochen, weil sie dann die Soße nicht mehr aufsaugen kann - wir haben aber ja gar keine Soße. 

Und weil die Nudeln al dente gekocht - also bitte mit etwas Biss! - kurz im Sieb warten müssen, während die Tomaten im Öl mit den Gewürzen braten (im selben Topf, in dem ihr die Nudeln gekocht habt - praktisch, oder?), sollen sie ja nicht zu einem großen klebrigen Spaghettiklumpen werden - da hilft das Öl.

Wenn die Tomaten schön heiß gebraten sind und brutzeln, werft ihr die Nudeln aus dem Sieb wieder in den Topf, mengt das Ganze gut durch, bis sich die Tomatenstücke und das Öl schön gleichmäßig mit den Nudeln vermischt haben - das Basilikum dazu, noch einmal kräftig mengen ... fertig! 

Das vermutlich einfachste Rezept der Welt - aber es schmeckt, kostet fast nichts ... und solange man sparsam mit dem Ölivenöl umgeht, ist es sogar relativ gesund!





Was ist euer liebstes Go-To-Rezept oder etwas, was ihr ganz besonders gut kochen könnt? Was kocht ihr, wenn es jemanden zu beeindrucken gilt?
Kocht ihr gerne aufwändig oder sind bei euch auch Brot und Nudeln das Hauptnahrungsmittel?


12. September 2013

Taking Photos of Mister Barney

Habt ihr Haustiere? Wunderschöne, kuschelige Haustiere? Dann könnt ihr mich sicher gut verstehen. Barney ist der Süßeste. Auf der Welt. Er ist superhübsch und macht den ganzen Tag den niedlichsten Quatsch. Aber es gibt nur zwei Situationen, in denen man ihn in Ruhe fotografieren kann. 

A: Wenn er schläft.
B: In einem Moment der völligen Verwirrung.

Die meisten schönen Fotos von Barney schieße ich, wenn er schläft oder zumindest vor sich hin döst und sich nicht an der Kamera und mir stört. Manchmal hat er Momente, da verwirrt ihn die Kamera oder er denkt angestrengt über sonst irgendetwas nach - zum Beispiel darüber, ob er vielleicht mal auf Toilette gehen sollte - dann ist er wie festgefroren und gibt mir ein paar Sekunden Zeit, die richtige Einstellung zu finden und abzudrücken. Prinzipiell passiert es aber selten, dass ich ihn mit offenen Augen in einer schönen Stellung relativ scharf erwische.




Die meiste Zeit, wenn Barney niedlich unterwegs ist, wackelt sein Näschen unentwegt, springt er aufgedreht herum, läuft im Kreis um meine Füße oder knabbert aufgeregt an irgendetwas herum, das er gerade in den Mund bekommen konnte - und wenn es das Objektiv ist.

Hier eine Sammlung an Bildern, die ich versucht habe, zu schießen, wenn er mal wieder supersüß war - bei denen ich aber jedes Mal kläglich gescheitert bin.

Verschwommen weil zu schnell geknabbert.

Überdimensionaler Hasenkopf.

Hier hat er total niedlich im Tiefschlaf in einer Kiste gelegen - das erste Foto ist nichts geworden ...

beim Versuch, ein Zweites zu machen, kam er mir schon entgegen gerannt :-(

Wenn er Männchen macht, bekomme ich es NIE hin, die Kamera gerade zu halten. Nie.

Wenn er niedlich irgendwo sitzt, fängt er einfach jedes Mal an, auf mich zu zu hoppeln!

Wenn er unterm Bett schläft, springt er immer aufgeregt auf, wenn er merkt, dass die Kamera an ihn heran zoomt.

Wenn er irgendetwas erkundet, braucht man ihn eigentlich gar nicht erst zu fotografieren. So schnelle Bewegungen kriegt eine gewöhnliche Kamera nicht hin.


Und das ist der allergrößte Störfaktor: Sobald man die Kamera auspackt, fängt er an, sich zu kratzen und zu putzen. Jedes. Verdammte. Mal. Wie kann man nur so eitel sein?

Erzählt mir von euren Haustieren, euren Erfahrungen mit Haustierfotografie - und verlinkt mir doch Blogposts zu euren Süßen! Was gibt es schöneres, als sich durch so viel Kuschelflausch zu klicken?