30. Januar 2014

January on Instagram

Guten Morgen, meine Lieben!

Ist es nicht wundervoll, wie schnell der doofe langweilige Januar vorbei ging? Immerhin! Ein Monat voller Arbeit und Lernerei ... furchtbar war das. Kaum die Sonne gesehen und kaum etwas Spannendes ist passiert - um ehrlich zu sein glaube ich sogar gaaar nichts. Barney hat den ganzen Monat verschlafen, scheint mir. Und ich scheine nichts getan zu haben außer zu Lernen und mein Essen und Barney zu fotografieren. Aber schaut euch die Misere doch einfach in Ruhe selbst an, und für Februar gelobe ich Besserung!

1. Kaffee bei Mama 2. Tasty Donuts waren im Januar eine ganz große Liebe bei Anne und mir 3. Mein Silvester-Outfit 4. Barney schläft 5. Baaaarney! 6. Oh, ein Panda-Freund 7. Lernerei 8. Barney ist mal wach 9. Gute Gemüsepfanne gegessen!

1. Barney stiehlt Kaffee 2. Barney schläft 3. Maria lernt 4. Maria lernt immer noch 5. Ein Tigger Kuli 6. Barney schläft schon wieder 7. Oooow. 8. Ikea Lunch 9. Spielzeit!

1. Barney und ich essen Salzstangen 2. Ich lerne 3. Barney lädt zum Frühstück ein 4. Starbucks vor der großen Klausur 5. Barney ist verwirrt 6. Bully's Burger in Mainz getestet - YUM! 7. Neue Schuhe = große Liebe 8. Barney will Frühstück 9. Ich esse zum ersten Mal eine Pitaya
So, so. Das war also der Januar. Eher verträumt statt spektakulär. Hoffentlich wird das im Lauf des Jahres noche in kleines bisschen anders. Ich wünsche euch einen schönen Wechsel in den Februar und verabschiede mich über's Wochenende nach Hamburg! 

Maria

27. Januar 2014

Atempause

Ich komme gerade von meiner einen großen Klausur, die ich dieses Semester schreiben musste - seit Weihnachten habe ich gebüffelt wie blöd - und jetzt habe ich tatsächlich ein sehr gutes Gefühl! Nicht nur, dass die Prüfung gut gelaufen ist, sondern auch jede Menge Erleichterung. Eigentlich sollte ich vermutlich sofort damit beginnen, meine vier Hausarbeiten zu schreiben ... aber immer eins nach dem anderen, schließlich habe ich heute Nachmittag bis Nacht auch noch meinen letzten Arbeitstag in dem Restaurant, in dem ich die letzten sechs Monate gekellnert habe. Es wird Zeit, mit dem sinnlosen Herumjobben aufzuhören und einen Studentenjob zu suchen, der zumindest ansatzweise etwas mit Lehrersein- und Werden zu tun hat. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt.




Sonst gibt es hier mal wieder absolut nichts interessantes zu berichten. Die letzten beiden Wochen war ich dauerhaft erkältet, inklusive Krankschreibung wegen keine-Stimme und Powerlearning mit Wick DayMed, Barneys Fellwechsel hat schon eingesetzt und ich fühle mich, als würde ich nichts anderes tun als Staub zu saugen. In der Stadt hat ein neuer cooler Burgerladen aufgemacht, von dem ich euch so gern erzählen würde, aber er hat irgendwie immer geschlossen, wenn ich hin gehen will.

Nächstes Wochenende steht der Kurztrip nach Hamburg an, ein grandioses Weihnachtsgeschenk des jungen Mannes, den ich vergangene Woche meinen Eltern vorgestellt habe (gibt es etwas Schlimmeres, als die Angst, die eigenen Eltern könnten den neuen Partner nicht ausstehen, oder, noch schlimmer, die neuen Schwiegereltern sind von einem selbst nicht besonders begeistert? Ist aber alles ganz gut gelaufen. Hoffe ich zumindest, haha.) Vermutlich wird es in Hamburg superwindig und bitterkalt, aber wir wollen das Beste daraus machen.




Bin ein bisschen enttäuscht, weil es zur Zeit überall in Deutschland zu schneien scheint außer hier in Mainz. Ich liebe Schnee und hätte Lust auf ein paar Flöckchen ... oder vielleicht einen ganzen fotografierfreundlichen zugeschneiten botanischen Garten ...

Ich freue mich also auf ein freies Wochenende in einer neuen Stadt und quäle mich so durch die letzten beiden Semesterwochen - freue mich schon darauf, euch von all dem zu berichten.

Was ist bei euch im Moment so los? Ertrinkt ihr auch ein wenig im Alltag? Und habt ihr irgendwelche tollen Pläne für die nächsten Wochen?


14. Januar 2014

The Gilmore Way | Welcome to my student world


Lernen, lernen, lernen. Klingt scheiße und ist es auch. Meistens. Wenn man mit den Gilmore Girls groß geworden ist, hat man immer so einen sentimentalen Lernwunsch, den Wunsch, so intellektuell und schlau zu sein wie Rory, und von allen dafür angehimmelt zu werden, wie gut man trotz Schuluniform und Bücherstapel unterm Arm aussieht. Sich mit dem heißen Typen auf dem Campus darüber streiten, dass er an dem Baum anlehnt, an dem Du nunmal leider am besten lernen kannst, in alten Bibliotheken mit Gleichgesinnten zu diskutieren und permanent Kaffee zu trinken ... das sind die Träume eines Gilmorefans. Und so startete auch ich vor inzwischen viel zu vielen Jahren mein Leben als Studentin überaus motiviert und in diese Richtung naiv geprägt. Aber was soll's "The Gilmore Way" ist immer wieder ein guter Weg, sich von neuem zum Lernen zu motivieren.


In der Realität ist es momentan zu kalt um draußen zu lernen, die Bibliotheken sind voll und unruhig und hier in Deutschland sowieso nicht so schön wie an einem alten, klassischen englischen oder amerikanischen College, und attraktiv aussehen tun die meisten beim Lernen wohl auch nicht. Dazu kommt, dass die meisten Studenten sich für die Hälfte ihrer Kurse nicht wirklich interessieren, weil man eher hofft, irgendwo einen Platz zu kriegen, als dass man sich auch noch die genaue Thematik aussuchen dürfte (Für mehr Freiheit im Studium! Wuhu!)

Von allen Lernern auf der Welt bin ich vermutlich sogar noch der Unmotivierteste. Ich bin ein absoluter Last-Minute-Mensch (obwohl ich dieses Semester da doch sehr viel Besserung gezeigt habe), jemand, der immer in der hinteren Reihe sitzt, all seine zur Verfügung stehenden Fehlstunden möglichst schnell aufbraucht und immer hofft, nicht dran genommen zu werden. Ok, das ist übertrieben. Wenn mich das Thema des Kurses interessiert, arbeite ich auch mal mit. Aber das betrifft maximal 1/3 meiner Kurse.

Zuhause lerne ich meist in der Küche oder auf meinem Bett - einen Schreibtisch habe ich nicht, weil ich mich sonst immer um die Arbeit in der Bibliothek drücken würde - dort bin ich aber am produktivsten, und keinen Schreibtisch zu besitzen, zwingt mich, dort zu lernen und zu schreiben. Ich mag keine Textmarker, weil ich finde, Neon passt nicht zu Büchern - andererseits habe ich gerne kunterbunt markierte Bücher, ich liebe, wenn man sieht, dass ich mit etwas gearbeitet habe, und ich finde gerne Textstellen einfach wieder. Dazu habe ich bei mir ein ganz spezielles System entwickelt: Ich habe eine riesige Sammlung Stabilo-Stifte und was ich am wichtigsten finde, markiere ich in meiner Lieblingsfarbe, und je unwichter Infos sind, desto hässlicher werden die Farben. Ist vielleicht etwas eigen aber funktioniert für mich einwandfrei! Was ich auswendig lernen muss, schreibe ich auf Karteikarten.






Nun beginnt die Prüfungsphase. Ich schreibe nur eine Klausur (dafür eine Monsterklausur) und muss danach fünf Hausarbeiten einreichen, alle so ziemlich in einer Woche. Super abgesprochen haben sich die Dozenten da wieder, und natürlich wollen die alle jetzt, wo wir eigentlich lernen wollen, noch irgendwelche Referate, Essays, Ausarbeitungen, Mind-Maps, Stundenentwürfe, Einführungen, Proposals oder Poster von uns haben, die wir ganz in Ruhe in den ersten Semesterwochen hätten machen können - aber da haben die Dozenten selbst wohl auch noch geschlafen.

Wenn ich mit alledem fertig bin, gehts eine Woche in den wohlverdienten Urlaub und dann fange ich an, meine Bachelorarbeit zu schreiben, an der ich seit Wochen nebenbei arbeite. 

Zu Beginn dieses Semester wusste ich schon, dass es ein paar harte Monate werden, also bin ich losgezogen und habe mich wie jedes Mal vor Semesterbeginn mit neuen Lieblingsstiften, Blöcken, Ordnern, Karteikarten etc. eingedeckt. Das reicht schon als Motivation, am ersten Unitag nach fast anderthalb Jahren Pause zum Campus zu schlürfen. Dann hab ich ausnahmsweise mal das ganze Semester über alle Hausaufgaben gemacht und Texte gelesen, und ich habe mir alle Referate in die ersten Semesterwochen gelegt. 

Über Weihnachten habe ich fleißig für die große Klausur zusammengefasst und riesige Mindmaps erstellt, sodass ich nun nur noch auswendig lernen muss und mich ansonsten auf meine Hausarbeiten konzentrieren kann. Die nächsten Wochen werden stressig, ich werde viel in Bibliotheken sitzen, lesen und in die Tasten hauen, und fünf Mal die Panik vorm Abgabetermin erleben müssen - aber danach fühle ich mich hoffentlich wie eine kleine Rory!

Ach so, und von Barney soll ich euch lieb grüßen. Der verbringt im Moment die meiste Zeit im Bad, weil er in unseren neuen Waschbeckenvorleger verliebt ist. Freak.

Habt ihr auch Unistress im Moment? Oder Abistress oder so? Überlegt ihr, zu studieren? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

5. Januar 2014

Instagram Goodness

For English-speaking readers stopping by every now and then - I'm sorry I keep writing in German, but it's what I can speak and write best, even though I am quite fluent in English by now. You won't understand a lot around here, but if you think Barney is adorable, klick on that blue Instagram button and you'll have a cute little bunny face popping up in your feed pretty much every day - also, I try to keep my comments on Instagram in English so you might actually understand what I'm ranting on about. 

Ich komme kaum noch hinterher, meine Instagram-Fotos regelmäßig hier zu teilen. Es sind einfach zu viele. Hier meine Lieblinge seit Oktober. Folgt uns doch, wenn ihr mehr sehen wollt, und hinterlasst uns einen Kommentar, damit wir eure Instagram-Kunstwerke ansehen können!


3. Januar 2014

Hallo 2014!

Naaa, habt ihr alle schön ins neue Jahr gefeiert? Ich hab gearbeitet - gekellnert - auf einer 80er Jahre Party. Hatte lila-Einhorn-Haare und bequeme Klamotten an, und die nettesten Kollegen in meiner Schicht ... und am Ende waren die Betrunkenen Gäste doch gar nicht so unausstehlich und generell alles gar nicht so schlimm wie ich vorher gedacht hatte.


Jetzt stürze ich mich in die Lernerei und Hausarbeiten-Schreiberei und gucke nebenbei One Tree Hill bis zum Umfallen - wenn ich dieses Semester durch etwas durchfalle, ist Anne Schuld. 

Eine treue Leserin hat mich auf Instagram gebeten, einen Post über's Lernen zu schreiben - leider bin ich darin absolut gar nicht gut, aber ich werde sicher mal berichten, wie das bei mir so läuft. Vermutlich nicht so prickelnd. Wie immer.

Ansonsten hab ich für dieses Jahr nicht viel geplant außer mit mir selbst glücklich zu sein, ein bisschen zu Reisen, meinem Sportplan treu zu bleiben, einen unvergesslichen Frühling und Sommer mit Freunden zu erleben und mich ganz nebenbei noch durch Job und Uni zu beißen ... 
und ihr so?